Der Onlinestaat
 
 
Der Weg in eine positive Zukunft!
Über Mich
 
Ich habe die meiste Zeit meines Lebens im Ausland verbracht. In sehr frühen Jahren dämmerte mir bereits, dass sich die Menschheit in 30 Jahren in dem Zustand befindet, in dem sie sich jetzt befindet. Ich wurde dafür von allen belächelt und für verrückt erklärt. Mir wurde das Etikett des „Schwarzmalers“ aufgeklebt, aus jetziger Sicht habe ich damals realistisch und rationell gedacht. In der Zwischenzeit habe ich mich sehr verändert, ich habe es heute nicht mehr nötig, den Leuten zu erzählen, wo sich die Erde in 30 Jahren befindet. Vielmehr versuche ich die aufkeimenden, positiven Veränderungen aufzugreifen, um uns allen eine erneute Prognose zu ersparen.
Ich war sehr weit weg von der Zivilisation und habe in der Zeit ein wunderschönes Leben gelebt, mit wirklich fantastischen Erfahrungen. Ich habe so gelebt, wie ich es für richtig gehalten habe. Wir haben eine Schule aufgebaut, in der die Kinder nicht wehrlos den gewöhnlichen Hierarchien ausgesetzt sind, wie hier. Krankhafte Zustände, wie sie in „zivilisierten„ Schulen als normal angesehen werden, erlebten wir nicht. Das Schlimmste ist, der Großteil der Menschen weiß gar nicht, dass es anders sein kann, weil sie niemals die Erfahrung davon machen. Wir geben uns vielmehr mit dem Zustand ab, dass es eben so ist.
 
Die Schule, die wir erlebten, scheiterte an einem „Legalisierungsversuch“. Sie scheiterte am spanischen Bürokratismus, und vielleicht auch an der Tatsache, dass es nur Dinge gut sind, die man kennt.
Durch diesen Kontrast habe ich erlebt, dass es nicht normal ist, dass Kinder Krankheiten vortäuschen, um nicht in die Schule zu müssen. Auch durfte ich erleben, dass es völlig krank ist, dass Kinder nicht lernen wollen, weil sie aus Instinkt lernen möchten. Bei uns bekam kein Kind eine Note, um es schlecht gegenüber den anderen zu machen, wozu auch? Sie mussten nicht lernen, sie mussten nicht einmal in die Schule gehen. Es wurde nie zu einer Frage oder gar zu einem Problem, weil es nie vorgekommen ist.
Wir waren auch nur eine Schule, aber ich denke es war doch einiges anders. Es gab keine Hierarchie. Wir hatten das Glück, eine Lehrerin zu bekommen, die von allen geliebt war. Wenn es nicht so gewesen wäre, hätten uns das die Kinder geklagt, wir hätten uns hinter ihre Entscheidung gestellt und die Lehrerin gemeinschaftlich abgesägt.
Unsere Schule hat die Probleme nicht gekannt, die hier vorherrschen. Ich glaube das zählt und dadurch kann ich ihr diesen hohen Wert zuordnen. Es gibt bereits erste Modelle von demokratischen Schulen, und auch hier werden diese Erfahrungen gemacht.
 
Mit der Schule beginnt nun mal das Leben und die nächste Generation. Daher ist sie mir so wichtig. Im selben Maße, wie die Hierarchie in der Schule schädlich ist, ist sie es auch in unserem späteren Leben. Wir befinden uns auf dem Weg zur Demokratie, sie kann jedoch erst entstehen, wenn die Hierarchie, die darüber liegt, wegfällt. Was zählt der Wille der Bürger, wenn eine Instanz darüber steht, die willkürlich NEIN dazu sagt?
Ich hatte ein wirklich buntes Leben, dadurch, dass ich mich keinerlei Hierarchien unterordnen musste, hatte es für mich eine hohe Lebensqualität. Ich wünsche das allen Menschen, und ich glaube auch, dass es nicht nur möglich ist, sondern sogar notwendig.
Ich glaube auch, dass es Wege gibt, die uns noch nicht so ganz geläufig sind. Ich glaube, wir brauchen viel Mut, sie zu gehen, und wir werden viele Erfahrungen machen, wie es besser geht. Aber es wird ein interessanter Weg, der viele wichtige Veränderungen mit sich bringt. Wir können ein Stück zusammenwachsen, und das Ziel die Lebensumstände zu verbessern ist bei Weitem befriedigender, als sie immer weiter zu verschlechtern.
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